Laufe 40 Minuten

Fang an zu laufen

Woche 8

Denke an das Aufwärmen vor dem Lauf.

  serie 1 serie 2 serie 3
  lauf marsch lauf marsch lauf marsch
tag 1 10 2 10 2 10 2
1 tag pause
tag 2 10,5 2 10,5 2 10,5 2
1 tag pause
tag 3 11 2 11 2 11 2
2 tage pause

Wenn es Dir gelingt einen ganzen Tag abzuarbeiten, kannst Du ruhig mit dem nächsten anfangen. Wenn Du mal einen schlechten Tag hast und es nicht schaffst das ganze Training zu laufen, ist es besser diesen nach einem Tag Pause zu wiederholen. Keine Eile – es geht mehr um die Regelmäßigkeit als um die Ergebnisse.

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Wie lang sollte ein Lauf sein?

Sobald sich Laufen nicht mehr wie ein Überlebenskampf anfühlt, schleicht sich eine neue Frage ein: Wie lange sollte ich eigentlich draußen sein? Zwanzig Minuten? Eine Stunde? Die ehrliche Antwort lautet, dass es keine einzig richtige Länge gibt, nur eine Länge, die zu deinen Zielen, deiner Fitness und dem Tag passt, den du gerade hast. Einer willkürlichen Zahl hinterherzujagen geht meist nach hinten los; den Lauf an deine Situation anzupassen nicht.

Es beginnt dort, wo du stehst

Deine aktuelle Fitness ist der größte Faktor. Wenn du gerade erst loslegst, sind kurze Läufe kein Kompromiss, sie sind der Sinn der Sache. Mit maßvollen Dauern zu beginnen und deinem Körper Zeit zur Anpassung zu geben, bevor du die Sache ausdehnst, ist der Weg, den klassischen Anfängerkreislauf aus Übertreiben, Muskelkater und Aufgeben zu vermeiden. Erfahrenere Läuferinnen und Läufer haben sich die Fähigkeit erarbeitet, länger unterwegs zu sein, aber auch sie bauen diese Dauer schrittweise auf, statt hineinzuspringen.

Auch dein Ziel zählt. Jemand, der vor allem läuft, um aktiv zu bleiben und den Kopf freizubekommen, hat ganz andere Bedürfnisse als jemand, der für eine Langstreckenveranstaltung trainiert und irgendwann echte Zeit auf den Beinen verbringen muss, um sich vorzubereiten. Und wenn du das Laufen in eine breitere Routine aus anderem Sport einfügst, ergeben kürzere Läufe womöglich mehr Sinn, damit du nicht dieselben müden Beine aus jeder Richtung überlastest.

Qualität, nicht nur Zeit auf der Uhr

Es ist leicht, sich auf Minuten zu versteifen, aber wie du läufst zählt genauso viel wie wie lange. Ein kürzerer Lauf mit Konzentration und ein bisschen Anstrengung kann für deine allgemeine Fitness mehr bringen als ein langer, unaufmerksamer Trott. Dauer und Intensität gegeneinander auszubalancieren, statt das eine auf Kosten des anderen zu maximieren, ist das, was Läufe sowohl nützlich als auch angenehm hält.

Als lockerer Anhaltspunkt gilt: Etwa 30 bis 45 Minuten in einem angenehmen, moderaten Tempo zu laufen ist ein verbreitetes Ziel für die allgemeine Fitness, auch wenn das, was zu dir passt, darüber oder darunter liegen kann. Empfehlungen der öffentlichen Gesundheit rahmen es oft als gesamte wöchentliche Aktivität, häufig genannt mit rund 150 Minuten moderater oder 75 Minuten intensiverer Bewegung, die du über die Woche verteilen kannst, wie es dein Terminplan hergibt. Behandle das als grobes Gerüst, nicht als Regeln.

Vor allem: Hör auf deinen Körper. Wenn ein Lauf dich eher ausgelaugt als erfrischt zurücklässt, oder etwas auf eine Weise schmerzt, die nicht nachlässt, ist das dein Stichwort, ihn zu verkürzen. Eine Dauer, die du Woche für Woche zufrieden wiederholen kannst, schlägt immer eine heroische, die du nur ein einziges Mal schaffst.