Laufe 40 Minuten

Fang an zu laufen

Woche 7

Denke an das Aufwärmen vor dem Lauf.

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  lauf marsch lauf marsch lauf marsch lauf marsch
tag 1 8 1,5 8 1,5 8 1,5 8 1,5
1 tag pause
tag 2 8,5 1 8,5 1 8,5 1 8,5 1
1 tag pause
tag 3 10 2 10 2 10 2    
2 tage pause

Wenn es Dir gelingt einen ganzen Tag abzuarbeiten, kannst Du ruhig mit dem nächsten anfangen. Wenn Du mal einen schlechten Tag hast und es nicht schaffst das ganze Training zu laufen, ist es besser diesen nach einem Tag Pause zu wiederholen. Keine Eile – es geht mehr um die Regelmäßigkeit als um die Ergebnisse.

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Wie das Laufen zum Sport wurde

Laufen ist älter als jeder Sport, älter als die Zivilisation, älter als Schuhe. Lange bevor es gestoppt oder mit Medaillen versehen wurde, war es schlicht die Art, wie unsere Vorfahren Nahrung erbeuteten, Gefahren entkamen und Strecke zurücklegten. Alles, was später kam, die Stadien und die Weltrekorde, baut auf diesem urtümlichen Fundament von Menschen auf, die sich auf zwei Beinen länger fortbewegen konnten als das meiste, was sie jagten.

Von der Überlebensnotwendigkeit zum Spektakel

Der Wandel von der Notwendigkeit zum Wettkampf zeigt sich in der antiken Welt deutlich. Besonders die Griechen machten das Laufen zu einem Ereignis: Wettläufe standen im Zentrum der ursprünglichen Olympischen Spiele, die traditionell auf 776 v. Chr. datiert werden, wo Athleten alles von kurzen Sprints bis zu längeren Distanzen bestritten. Laufen war ein Weg, körperliche Exzellenz zu zeigen, nicht nur zu überleben. Durch das Mittelalter hindurch trat dieser sportliche Geist in den Hintergrund, hauptsächlich am Leben gehalten als Training für Soldaten und Boten, bevor das Interesse an körperlicher Fitness wiederauflebte und organisierte Rennen als Teil örtlicher Festlichkeiten wieder aufzutauchen begannen.

Die moderne Ära

Das neunzehnte Jahrhundert ist eigentlich die Zeit, in der das Laufen, wie wir es kennen, Gestalt annahm, mit formalen Wettbewerben, standardisierten Regeln und, 1896, der Wiederbelebung der Olympischen Spiele in ihrer modernen Form. Das zwanzigste Jahrhundert machte es dann zu einer globalen Bühne. Athleten wie Jesse Owens, Emil Zátopek und Paavo Nurmi wurden zu bekannten Namen, und ihre Leistungen dehnten aus, was die Menschen für über Sprint und Distanz für möglich hielten.

Der spätere Teil des Jahrhunderts brachte den Marathon-Boom, als das Langstreckenlaufen aus den Reihen der Elite in die breite Öffentlichkeit überschwappte. Rennen wie der Boston-, New-York- und London-Marathon wuchsen zu gewaltigen Veranstaltungen heran, die sowohl Weltklassestarter als auch gewöhnliche Menschen anziehen, die einer persönlichen Ziellinie nachjagen. Diese Demokratisierung hat sich im einundzwanzigsten Jahrhundert nur beschleunigt, wobei GPS-Uhren, Trainingsapps und virtuelle Rennen die Einstiegshürde für Menschen senken, die sich selbst nie als Athleten bezeichnet hätten.

Das Feld erweitert sich

Teil dieser Geschichte ist der lange Kampf darum, dass Frauen überhaupt antreten durften. Pionierinnen wie Kathrine Switzer, die 1967 den Boston-Marathon berühmt lief, als Frauen offiziell nicht zugelassen waren, und die Olympiasprinterin Wilma Rudolph halfen, die Türen aufzustoßen. Heute treten Frauen auf jeder Distanz und jedem Niveau an, was die moderne Laufgemeinschaft weit näher an die gesamte Menschheit heranbringt, als der Sport es je war. Für eine Aktivität, die als reines Überleben begann, ist das ein passender Ort, um angekommen zu sein.